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medicalforce
Dr. med. Barbara Bienlein
Zwischenbächen 137
8048 Zürich
info@medicalforce.ch
044 419 0135
Medicalforce

Vertrauensarzt: ein Überblick

Ein Vertrauensarzt wird in der Schweiz früher oder später dann auf den Plan gerufen, wenn ein Arbeitnehmer über längere Zeit krankgeschrieben ist. Dem Vertrauensarzt obliegt dann zum Beispiel die Pflicht festzustellen, ob die Krankschreibung gerechtfertigt ist. Der Vertrauensarzt fungiert als medizinischer Gutachter, der gegebenenfalls auch vor Gericht seine Einschätzung zum betreffenden Patienten abgibt.

Wer den Vertrauensarzt beauftragt, ist unterschiedlich. Arbeitgeber nehmen die Dienste eines solchen Arztes bisweilen in Anspruch, wenn das ärztliche Attest eines Arbeitnehmers Zweifel hervorruft oder wenn der Krankheitsfall so lange andauert, dass seine Lohnfortzahlung im Krankenfall nicht mehr durch die Versicherung des Arbeitgebers abgedeckt ist. Doch auch Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften beauftragen einen medizinischen Gutachter, wenn es um Versicherungen gegen Erwerbsausfälle durch Unfall oder Krankheit geht. Ebenfalls werden von Invalidenversicherungen in komplexen Fällen externe Gutachter hinzugezogen.

Rechte und Pflichten des Patienten

Alle Belange, die mit der Gesundheit zu tun haben, sind Teil der höchstpersönlichen Rechte jedes Einzelnen. Aus diesem Grund ist es natürlich nicht möglich, eine Person zu einer Untersuchung beim Vertrauensarzt zu zwingen. Dennoch besteht in der Schweiz eine vertragliche oder gesetzliche Mitwirkungspflicht, wenn bedingt durch den gesundheitlichen Zustand finanzielle Ansprüche gestellt werden.

Einem medizinischen Gutachten durch einen Vertrauensarzt zuzustimmen, gehört in der Regel zu dieser Mitwirkungspflicht. Das Arztgeheimnis ist zwar für den jeweiligen ärztlichen Befund aufgehoben. Allerdings dürfen dem Arbeitgeber normalerweise nur solche Informationen mitgeteilt werden, welche die Arbeitsunfähigkeit betreffen.

Vertrauensarzt: Weitere Funktionen

Für den Auftraggeber birgt die Beauftragung eines Vertrauensarztes verschiedene Vorteile. Vor allem ist es ihm möglich, sich bei seiner Entscheidung auf das Gutachten eines Arztes seines Vertrauens zu stützen. Dies ist bei weitem nicht nur dann erforderlich, wenn Zweifel an der Aufrichtigkeit eines Arbeitnehmers bestehen. Oft ist es auch nötig, medizinische Daten und Informationen fachgerecht ausgewertet und übersetzt zu bekommen. Die meisten Angestellten im Personalbereich, die normalerweise mit Arztzeugnissen konfrontiert werden, sind in der Regel nicht dazu in der Lage.

Zieht ein Arbeitgeber also einen Vertrauensarzt hinzu, ist dies förderlich für faire und sachliche Entscheide. Zudem ist ein Vertrauensarzt im Gegensatz zu unterschiedlichen Sachbearbeitern ebenso wie jeder andere Arzt auch (mit der oben genannten Einschränkung) an die ärztliche Schweigepflicht gebunden. So wird sichergestellt, dass sensible Daten, die die Gesundheit des Arbeitnehmers betreffen, vertraulich behandelt werden.

Fachgerechte vertrauensärztliche Beratung

Barbara Bienlein, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation und Leiterin von medicalforce, steht Arbeitgebern, Versicherern und Co. zur Verfügung, wenn sie einen zuverlässigen Vertrauensarzt benötigen. medicalforce erstellt rheumatologisch-orthopädische Urkunden nach Erkrankungen oder Unfällen und ist in der Lage, fundierte Portfolio-Analysen abzuliefern.

Weiterhin bietet das Team von medicalforce seine Unterstützung in anderen Bereichen an. So begleiten Barbara Bienlein und ihre Mitarbeiter den Rekrutierungsprozess, helfen bei der Reintegration erkrankter Mitarbeiter, übernehmen das Gesundheitsmonitoring der Belegschaft oder sorgen dafür, dass ergonomische Aspekte in den Arbeitsalltag integriert werden.

Durch die Mitwirkung von medicalforce gelingt es, krankheitsbedingte Arbeitsausfälle zu verringern, die Gesundheit der Arbeitnehmer durch effektives Gesundheitsmanagement allgemein zu verbessern und somit von Krankheitsfällen verursachte Kosten zu sparen.